Interior Designer oder Innenarchitekt – wo liegt eigentlich der Unterschied?
Wer auf der Suche nach professioneller Unterstützung für die Einrichtung seiner Wohnung ist, stößt schnell auf zwei Begriffe: Interior Designer und Innenarchitekt. Doch worin liegt eigentlich der Unterschied? Und warum bezeichne ich mich als Interior Designerin, obwohl ich Innenarchitektur studiert habe?
Die kurze Antwort lautet: Die Grenzen sind fließend. Trotzdem gibt es einige rechtliche und fachliche Unterschiede, die hilfreich zu kennen sind.
Der Begriff Innenarchitekt ist geschützt
In Deutschland ist die Berufsbezeichnung Innenarchitekt gesetzlich geschützt. Sie darf nur von Personen geführt werden, die die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen und in der jeweiligen Architektenkammer eingetragen sind.
Ich habe Innenarchitektur studiert und verfüge damit über die fachliche Ausbildung. Da ich jedoch nicht Mitglied der Architektenkammer bin, verwende ich die geschützte Berufsbezeichnung nicht. Stattdessen nenne ich mich Interior Designerin.
Interior Designer – die internationale Bezeichnung
Der Begriff Interior Designer ist die englische Bezeichnung für Innenarchitekt und wird international sehr häufig verwendet. Im deutschsprachigen Raum hat sich der Begriff allerdings etwas anders entwickelt.
Während ein Innenarchitekt häufig auch bauliche Veränderungen plant und begleitet, beispielsweise Grundrissänderungen, Trockenbau, Badezimmer-Planungen oder die Koordination verschiedener Gewerke, wird ein Interior Designer im deutschsprachigen Raum häufig mit der gestalterischen Einrichtung eines Raumes verbunden.
Dazu gehören unter anderem:
professionelle Einrichtungskonzepte
optimale Raumaufteilung
Farb- und Materialkonzepte
Beleuchtungsplanung
konkrete Produktempfehlungen
Konzeption für Schreinereinbauten
Wohnaccessoires und Dekoration
In der Praxis überschneiden sich diese Aufgaben jedoch häufig.
Warum ich mich bewusst Interior Designerin nenne
Ich arbeite ausschließlich digital und ortsunabhängig. Meine Kunden erhalten komplette Einrichtungskonzepte online - inklusive Grundrissplanung, Möbelvorschlägen, Farbkonzepten und Shoppinglisten.
Da ich keine Bauleitung mehr übernehme und keine genehmigungspflichtigen Umbauten plane oder begleite, passt die Bezeichnung Interior Designerin inzwischen besser zu meiner heutigen Tätigkeit.
Mein Schwerpunkt liegt darauf, Räume funktional, harmonisch und individuell einzurichten: egal ob privat genutzte Eigentumswohnung, Mietwohnung oder möblierte Vermietung.
Ist ein Interior Designer weniger qualifiziert?
Ganz klar: Nein.
Die Berufsbezeichnung allein sagt wenig über Ausbildung oder Erfahrung aus. Viele Interior Designer haben Innenarchitektur studiert oder verfügen über langjährige Berufserfahrung. Gleichzeitig gibt es auch Interior Designer ohne akademische Ausbildung, da der Begriff rechtlich nicht geschützt ist.
Deshalb lohnt sich immer ein Blick auf den individuellen Werdegang, das Portfolio, die Referenzen und den tatsächlichen Leistungsumfang.
Für wen eignet sich eine Interior Designerin?
Wenn du Unterstützung bei der Einrichtung deiner Wohnung suchst und keine umfangreichen baulichen Veränderungen planst, ist ein Interior Designer häufig genau der richtige Ansprechpartner.
Du profitierst von:
einer professionellen Raumplanung
einem stimmigen Einrichtungskonzept
einer klaren Farb- und Materialgestaltung
konkreten Einkaufsempfehlungen
einer stressfreien Zusammenarbeit
Gerade bei einer digitalen Einrichtungsplanung lassen sich so viele Projekte effizient und kostengünstig umsetzen.
Fazit
Die Begriffe Interior Designer und Innenarchitekt werden im Alltag oft synonym verwendet. Rechtlich gibt es in Deutschland zwar Unterschiede, fachlich überschneiden sich die Tätigkeiten jedoch in vielen Bereichen.
Ich habe Innenarchitektur studiert und bringe dieses Fachwissen in jedes meiner Projekte ein. Da ich mich auf digitale Einrichtungskonzepte ohne bauliche Planung spezialisiert habe und nicht in der Architektenkammer eingetragen bin, verwende ich bewusst die Berufsbezeichnung Interior Designerin.
Mein Ziel ist es, Wohnräume zu schaffen, die nicht nur schön aussehen, sondern den Alltag meiner Kunden langfristig verbessern. Du brauchst Hilfe bei der Einrichtung deiner Wohnung? Dann melde dich gerne, ich freue mich von dir zu hören. Hier gehts zum Kontakt.
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